Zusammenarbeit mit Beirat nimmt neue Formen an

Townhall-Woche mit geballtem Fortbildungs- und Content-Programm

29.4.22. Nachdem die Coronazeit der Zusammenarbeit mit dem Beirat der WARGITSCH Transformation Engineers etwas Sand ins Getriebe gestreut hatte, gab es nach längerer Zeit endlich wieder eine gemeinsame Think-Tank-Einheit im Pfaffenhofener Headquarter. Unter der Überschrift „Konnektivität“ hatten die beiden Beiräte Sebastian Seutter und Klaus-Hardy Mühleck Fragestellungen mitgebracht, die in einer intensiven, neu konzipierten 3,5-Stunden-Session bearbeitet wurden.

Der Rahmen der Kalenderwoche 17 der WARGITSCH Transformation Engineers hätte dabei wohl kaum anspruchsvoller sein können. Es galt, das operative Tagesgeschäft um das zweimonatige Town-Hall-Meeting der gesamten Belegschaft herum weiterzuführen, wobei das Townhall Meeting dieses Mal nur so vor fachlichem und persönlichem Austausch, vor Fortbildungsinhalten, Content und explorativen Phasen strotzte. Am Mittwoch instruierten Alexandra Wiebe-Kaaden und Laura Günther des Communication-Design-Chapters ein halbes Dutzend neuer Kollegen in Techniken und Hintergründen des Visual Facilitating, also der visuellen Begleitung von Gruppenprozessen. Am Donnerstag hielten Christina Weigert (HR/Marketing) und Michael Urban (R&D) einen Design-Thinking-Workshop, der den internen Teilnehmern auf spielerische und praxisorientierte Weise zwei volle Durchgänge der Methode erlaubte. Am Freitagvormittag folgte der Transformation Talk mit dem Thema „Konnektivität“, der dieses Mal aus einem Fachgespräch plus Q&A zwischen Christoph Wargitsch und Prof. Dirk Brockmann, einem hochkarätigen Komplexitätsforscher aus Berlin, bestand. Bereits dazu waren die Beiräte eingeladen, um sich auf die eigene Beiratssession am Nachmittag inhaltlich einzuschwingen.

Moderator Michael Urban hatte sich mit Christina Weigert als Sparringspartner ein neues Format ausgedacht, das die ganze Belegschaft einschloss und drei Ziele verfolgte:

  • 1)

    KENNENLERNEN NEUER FRAGESTELLUNGEN: Die mitgebrachten Challenges der Beiträte zum Thema Konnektivität sollten einen tiefgründigen Einblick in aktuelle Bewegungen und Problemstellungen der Wirtschaft geben.
  • 2)

    IDEEN FÜR DEN BEIRAT: Die WARGITSCH Transformation Engineers konnte auf diese Weise den Beiräten Input geben, wie sie ihre Challenges in Zukunft angehen können.
  • 3)

    AUSTAUSCH/ZUGANG: Die WARGITSCH Transformation Engineers sollten sowohl im Plenum als auch in Kleingruppen die Chance zum Austausch mit den Beiräten, ihren Arbeitswelten, Erfahrungswerten und Kompetenzen erhalten.

Übergeordnetes Ziel war es, neue Einblicke zu bekommen, die bei der Entwicklung des eigenen Leistungsportfolios hilfreich sein können, und den Horizont der eigenen Mitarbeiter zu erweitern. Bereits der erste Baustein der Beiratsession, die Ortsbegehung der Arbeitswelten, stellte sich als umfassend und anspruchsvoll heraus: Seutter und Mühleck erzählten unter anderem zu ihren Branchen, Rollen, Verantwortungsfeldern und Berührungspunkten mit dem Thema Konnektivität und beantworteten Fragen aus dem Plenum. Danach wurden Challenges vorgestellt, die die Beiräte für den anschließenden Workshop-Baustein mitgebracht hatten. Mit den erlernten und aufgefrischten Visual-Facilitating- und Design-Thinking-Techniken von den Vortagen ging es nun daran, geeignete Suchfelder und -korridore für die Challenges zu definieren und die anschließende Ideen-Generierung umzusetzen. Aus den erarbeiteten Ideen wurden bis zu drei der vielversprechendsten ausgewählt, zu denen Mini-Teams ideelle Prototypen in Form von Lösungsskizzen erarbeiteten. Abschließend pitchten die Teams ihre Ergebnisse an die Challenge-Owner, die jeweils nur eine Lösungsskizze mit in die Retro zur Vorstellung nehmen durften.

GRUPPE1

Sebastian Seutter, Leiter für „Global Manufacturing“ bei UiPath, einem Softwarespezialisten zur robotischen Prozessautomatisierung.

  • Challenge: „Wie lassen sich VERNETZUNGEN zwischen Firmen entlang der WERTKETTE und DRITTEN „AUTOMATISCH“ herstellen, um übergeordnete NACHHALTIGKEITSZIELE in Netzwerken zu ermöglichen?
  • Lösungsskizze1: CO2-aggregierte Database (bekam die Stimme)
  • Lösungsskizze2: Digital Twin zur Simulation sämtlicher Verbräuche

GRUPPE2

Klaus Hardy Mühleck, Fachbeirat für Cybersicherheit für das Land Baden-Württemberg.

  • Challenge: „Ersetzt die DIGITALE KONNEKTIVITÄT die persönliche KONNEKTIVITÄT bzw. wie könnte eine (gesunde) BALANCE aussehen?“
  • Lösungsskizze1: Experteninterviews & Testreihen, um eine ausdifferenzierte Balance für digitale und analoge Balance zu ermitteln (bekam die Stimme)
  • Lösungsskizze2: Virtual Reality, um digitale und persönliche Kommunikation zu verbinden

GRUPPE3

Christina Weigert, Head of Marketing & HR bei den WARGITSCH Transformation Engineers.

  • Challenge: „Wie kann eine optimale interne ORGANISATIONSVERNETZUNG im Zuge einer WACHSTUMSPHASE aussehen?“
  • Lösungsskizze1: Ein einwöchiges „Kultur-Camp“
  • Lösungsskizze2: In Gilden organisierte Botschafter für Unternehmenswerte (bekam die Stimme)

In der Retro sprachen sich die Beiräte stark für die Beibehaltung des neuen Formates, die Verknüpfung mit den Transformation Talks und auch ihre Challenge-„Hausaufgabe“ aus. Nun muss analysiert werden, inwiefern ein solch intensives und als wertvoll erachtetes Think-Tank-Format von der Belastungsdynamik her zukünftig optimal in die Townhall-Phasen eingebettet werden kann.

STIMMEN ZUR BEIRAT-SESSION

„Die Arbeitswelten bei der Vorstellung der Beiräte waren extrem eindrucksvoll. Es waren so viele Aspekte dabei, dass man sie gar nicht auf einmal wiedergeben kann.“

„Die Beiräte haben sehr klar und deutlich ihre Sicht aufgezeigt. Sie haben gezielt versucht, dem Wargitsch-Team sinnvolle Hilfestellungen zu geben, und eine neue Perspektive in die Challenges eingebracht.“

„Die Beiratssession war schon sehr rund: sowohl der Einstieg über den Transformation Talk quasi als großen Impuls zum Thema Konnektivität als auch die Erarbeitung echter Lösungswege für aktuelle Herausforderungen. Grundsätzlich sollten das Format und die realistischen Challenges beibehalten werden.“

„Ich konnte mich durch mein Know-how bei der Automatisierung von Industrieanlagen einbringen, stellenweise den Moderatorenpart übernehmen und zwischen den jungen Kollegen vermitteln. Außerdem hatte ich noch nie die Chance, mit manchen Kollegen zu arbeiten, das war spannend.“

„Manche Themen sind doch weniger komplex als sie anfangs erscheinen. Ein gutes Requirement Management ist hier der Schlüssel, der Kunde muss seine Anforderung auch selbst verstanden haben.“

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