Transformationsphasen

Unsere Transformationsphilosophie folgt der Logik Darwins, dass „Responsiveness“ der Schlüssel zum Überleben ist: „It is not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent, but the most responsive to change.“

Das bedeutet für Organisationen konkret, dass „Responsiveness“ – und dies setzen wir gleich mit der Fähigkeit zur Transformation – eine der wichtigsten Fähigkeiten ist, um im dynamischen Umfeld nicht nur zu überleben, sondern erfolgreich zu sein. Nach unserem Verständnis heraus ist Transformation Management dementsprechend mehr als nur Human Change Management –  Transformation Management sollte die gesamte Organisation betreffen. Wie Transformation Management erfolgreich durchgeführt werden kann, zeigen wir mit unserem Transformation Framework, das sich in zwei Phasen unterteilt (Operationalisierung und Implementierung) und insgesamt vier wesentliche Schritte umfasst:
Think – Design – Plan – Do.

Transformation bezeichnet jede Veränderung eines Objekts von einem Zustand A in einen Zustand B. In unserem Beispiel verändert sich Wasser in Eiswürfelform zu Wasser in flüssigem Zustand. Ausgelöst wurde die Transformation durch veränderte Rahmenbedingungen oder Faktoren, in diesem Fall ein Anstieg der Temperatur, der das Schmelzen der Eiswürfel bedingt. Dies kann zufällig passieren oder beabsichtigt sein.

Transformationen bestimmen jede Organisation – permanent. Dies kann zum Beispiel bewusstes Unternehmenswachstum sein. Im Idealfall bestimmt die Organisation selbst, wie sie sich transformieren möchte. Aber eine Organisation kann auch unbeabsichtigt und ohne ihr eigenes Zutun transformiert werden, zum Beispiel wenn sich der Markt massiv verändert, das Unternehmen aber nicht angemessen darauf reagiert. So erfolgt möglicherweise die Verdrängung aus dem Markt, das Unternehmen verschwindet.

Transformationen bewusst und zielgerichtet zu steuern ist aus unserer Sicht daher eine der wichtigsten Aufgaben einer Organisation.

Um zu wissen, wo die Reise bei der Transformation hingehen soll, definieren wir mit unseren Kunden zunächst das Ziel der Transformation und überlegen dann, mit welcher Strategie das Ziel verfolgt werden kann. Als Ergebnis entsteht an dieser Stelle häufig ein Transformationsprogramm, welches es umzuset- zen gilt. Durch das Herunterbrechen des Programms in Projekte und Initiativen kommt man dem Trans- formationsziel schon ein gutes Stück näher. Sind die Projekte und Initiativen adäquat umgesetzt, erhält man schließlich ein Ergebnis, das als Gradmesser für die Erreichung des Transformationsziels dient.

Das war etwas abstrakt? Kein Problem. In der nächsten Box werden wir konkreter!

Wie geht das nun genau? Als erste Phase haben wir die Operationalisierung des Transformationsziels genannt, welche zum Beispiel in Programmen mündet. Diese Phase umfasst zwei Schritte – Denken und Gestalten, also „Think“ und „Design“. Das Denken ist die wichtigste Voraussetzung dafür, den richtigen Weg der Transformation einzuschlagen. Dazu gehört beispielsweise den vorherrschenden Zustand der Organisation zu analysieren, Ziele herunter zu brechen, die richtigen Strategien auszuwählen. Daran knüpft der zweite Schritt „Design“ an. Das Transformation Design konkretisiert sich darin, dass Programme definiert werden, welche durch die Allokation von Verantwortung und Ressourcen Verbindlichkeit erlangen.

In der zweiten Phase geht es an die Umsetzung. Diese wird bestimmt vom Planen und Machen, also „Plan“ & „Do“. Bei der Planung kommen wir zu den Details: Initiativen werden in Form von Projekten ausgeplant und Aufgaben dementsprechend abgeleitet sowie Teams zugeteilt. Dann geht’s ans Tun, also Aktivitäten auszuführen, Ergebnisse zu dokumentieren und zu verankern.

Passen die Resultate zum gesetzten Transformationsziel? Ja? Prima! Nein? Dann geht es daran, herauszufinden, wo etwas oder was schief gelaufen ist. Wir helfen Ihnen dabei gerne!

Haben Sie noch Fragen oder Anmerkungen zu unseren Transformationsphasen?